Erneut Brandanschläge auf Hentschke Bau

Die Antwort auf die Brandanschläge in der Nacht auf das Unternehmen Hentschke Bau GmbH von der Firmenleitung.

Hentschke Bau: „Wir fordern mehr Unterstützung gegen Gewalt“

Neuerlicher Brandanschlag ist das Ergebnis des Wegschauens

Bautzen/Dresden/Leipzig, 4. November 2022.
In der heutigen Nacht wurde erneut ein Brandanschlag auf eine Baustelle der Hentschke Bau GmbH in Leipzig-Stünz verübt. Der Sachschaden liegt im mittleren sechsstelligen Bereich. Beschädigt wurden zwei Baumaschinen, die vollständig ausbrannten. Gebaut werden hier Eisenbahnüberführungen. Die Baumaßnahme dient der weiträumigen Optimierung des Schienenverkehrs und des Schienennetzes in der Region.

„Wir bauen hier im Verbund mit anderen Unternehmen zivile Infrastruktur für die Menschen unseres Landes. Dieser Brandanschlag ist, wie viele weitere vorher, ein Anschlag auf die Gesellschaft insgesamt. Wir fordern mehr Unterstützung durch die Politik und die Sicherheitsbehörden. Es ist bereits der siebte folgenschwere Brandanschlag auf unser Unternehmen, hinzu kommen dutzende Sabotagen, Sachbeschädigungen und Übergriffe auf Mitarbeiter“, erklärt die Unternehmensleitung.

Dass die Gewalt noch immer grassiere, sei das Ergebnis jahrelangen Wegschauens von Politik und weiten Teilen der Gesellschaft. „Der Begriff ‚Aktivismus‘ darf nicht länger verharmlost werden. Was wir und andere erleben ist längst eine Form von Terror gegen Unternehmen, deren Beschäftigte und die arbeitende Mitte. Es werden rücksichtlos Menschenleben und wirtschaftliche Existenzen bedroht. Was wir auf deutschen Autobahnen, in Museen und eben auch auf unseren Baustellen erleben, ist kein legitimer Protest mehr. Es darf keinerlei Toleranz gegenüber den Attentätern und gewaltbereiten Gruppen geben, die der Politik allesamt bekannt sind“, so Hentschke Bau. Seit Jahren werde ermittelt, aber Erfolge blieben aus. Selbst Morddrohungen würden nicht geahndet. „Stattdessen bekommen die Aktivisten noch Beifall aus Teilen der Spitzenpolitik.“

Die fortgesetzten Brandanschläge auf Baustellen, die Gewalt gegen Führungskräfte und Entscheider aus der Wirtschaft sowie die ökonomischen Schäden führten zu einem weiteren Wohlstandsverlust. „Die Unternehmen müssen aufrüsten oder ihren Betrieb einstellen. Das verursacht Kosten, die für Investitionen in die Zukunft fehlen, gerade in diesen Zeiten.“

Die Preise für Fahrzeuge und Baumaschinen sind in den letzten zwei Jahren um mehr als zwanzig Prozent gestiegen. Die Wiederbeschaffung dauert viele Monate. Die Versicherungsprämien steigen. Teilweise lassen sich Baumaschinen gar nicht mehr sinnvoll versichern. Das alles kommt zu den allgemeinen Preissteigerungen für Energie und Material hinzu. „Die Folgewirkungen solcher Taten sind immens und treffen am Ende alle“, so Hentschke Bau. Im Übrigen verursachen solche Brandanschläge auch massive Umweltschäden. „Hier werden viele Schadstoffe freigesetzt, die die Natur nachhaltig belasten. Diese Art Terror zerstört weit mehr als Bagger und leblose Dinge. Es muss endlich gehandelt werden.“

Die Unternehmen insgesamt hätten es satt, Freiwild für selbsternannte Aktivisten, politische Fehlentscheidungen und falsche Toleranz gegenüber gewaltbereiten Akteuren zu sein. „Wir erwarten jetzt ein hartes Durchgreifen der öffentlichen und zivilen Institutionen und werden dies auch im Verbund mit anderen betroffenen Unternehmen einfordern. Die Gewalt gegen Unternehmen muss endlich Folgen haben“, so das Unternehmen abschließend.

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