Vielköpfiger Nachwuchs bei den bedrohten Haustierrassen im Naturschutz- Tierpark Görlitz Zgorzelec.

 

In den verschiedensten Tonlagen blökt, grunzt und meckert es derzeit  in jeder Ecke des Lausitzer Bauernhofes. Ziemlich unberührt von der Covid 19 Krise tummeln sich hier, so ganz ohne Sicherheitsabstand, mittlerweile 17 Thüringer Waldziegen- und  Rauwollige Pommersche Landschaf-Lämmer sowie 13 Sattelschweinferkel. Ein Ende dieses Babybooms ist noch nicht in Sicht.

Glück im Unglück hatte die 2 Tage alte Kaschmirziege Sissi.  Diese wurde von der eigenen Mutter nicht angenommen. Geistesgegenwärtig und mit subtilen Tricks konnten die Tierpfleger der gerade gebärenden Almi, Sissi erfolgreich als Kuckuckskind unterjubeln.

An diesem zauberhaften Anblick können sich derzeit allerdings nur die Tierparkmitarbeiter erfreuen, der Tierpark ist aufgrund der Corona Schließung gegenwärtig ungewohnt besucherleer.

Damit Tierparkfans nicht ganz den Anschluss an alle Neuerungen und Entwicklungen verpassen, gibt’s regelmäßig Infos auf der Tierpark Website, Instagram und auf Facebook. Neuerdings gibt es auch für die Familien Zuhause ein Online Angebot unter zoo-goerlitz.de/kids4wildlife.

Die Ausgangsbeschränkungen treffen den Görlitzer Tierpark hart. Die Mitarbeiter und ihre Tiere freuen sich über Spenden (IBAN: DE07 8505 0100 0000 0122 03, Kennwort „für unseren Tierpark“ oder über paypal.me/zoogoerlitz) in dieser schweren Zeit und hoffen, bald wieder vor Ort für alle Besucher und Tierparkfreunde da zu sein.