Lilafarbenes Blütenmeer im Biosphärenreservat

Bereits im letzten Jahr begeisterte der blühende Backmohn auf dem Modellacker „Dubina“ in Wartha zahlreiche Besucher des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Nun ist es wieder soweit, der Acker erstrahlt erneut in einer lila Blütenpracht.

„Wir freuen uns sehr, in Zusammenarbeit mit der Agrargenossenschaft Heidefarm Sdier e.G. auch dieses Jahr einen Beitrag zur Vielfalt auf dem Acker leisten zu können. Auch unsere Partnerbäckereien in der Region werden so wieder heimischen Mohn aufs Brötchen bringen“ so Torsten Roch, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung.

Für die Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge ist das Feld bereits jetzt eine reiche Nektar- und Pollenquelle. „Das emsige Summen kann man sehr gut an den bereits geöffneten Blüten beobachten“, so Eva Lehmann, Mitarbeiterin der Biosphärenreservatsverwaltung aus dem Fachbereich Landwirtschaft.

Wintermohn „Zeno“

Jedoch gibt es einen sichtbaren Unterschied zum Vorjahr – der Mohn ist nicht so hoch gewachsen. „Das liegt insbesondere an den Spätfrösten im Frühjahr, verbunden mit der Frühjahrstrockenheit. So konnte Dünger, welcher bereits zu Beginn des Jahres ausgebracht wurde, im trockenen Boden nicht richtig von den Pflanzen aufgenommen werden.“, berichtet Eva Lehmann.

Dafür kann der Besucher besser über das Meer aus tiefvioletten Blüten sehen. In den nächsten Tagen lohnt es sich also umso mehr, einen sonnigen Spaziergang entlang des Naturerlebnispfades Guttauer Teiche und Olbasee zu genießen oder das HAUS DER TAUSEND TEICHE zu besuchen. Aber Vorsicht! Das Pflücken oder Mitnehmen von Blüten ist nicht gestattet, sonst gibt es im Herbst keine Mohnbrötchen. Außerdem verwelken die Blüten innerhalb eines Tages.

Mit freundlichen Grüßen

 

Christina Schmidt (B.A.)

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