Wie Anetta Kahane in der DDR Juden denunzierte …….

Ausgerechnet eine Denunziantin an Juden und nachweisliche Täterin der SED-Diktatur wird von unserer Politik skandalöserweise im wiedervereinigten Deutschland zur „Hüterin der Demokratie“ und „Kämpferin gegen Antisemitismus“ auserkoren – samt hoher Geldzuwendungen aus Steuermitteln. Mehr Opferverhöhnung geht nicht!

x-default

Eine der ganz wenigen Stasi-Täter, die im wiedervereinigten Deutschland in einer politischen Position sind: Anetta Kahane, die als IM „Victoria” für Erich Mielkes Geheimpolizei Dissidenten beim SED-Regime denunzierte.© WIKIPEDIA

Von Chaim Noll

Jemand schickte mir über Facebook ein Video, das Anetta Kahane am 24. November im Saal der Bundespressekonferenz zeigt, gemeinsam mit Felix Klein, dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, und Kevin Kühnert, dem stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD. Das Thema, wie es Anetta formulierte: „Antisemitismus in Corona-Zeiten“. Man beachte den Plural, Corona-Zeiten: Hier richten sich gewisse Kreise offenbar auf den fortwährenden Ausnahmezustand ein. Die Versuchung ist groß: Nie zuvor ist es Regierungen in demokratischen Staaten gelungen, so massiv die Rechte ihrer Bürger einzuschränken, die Gesellschaft vom Kleinkind bis zum Greis mit Panik-Propaganda in Angst und Schrecken zu versetzen und alles zu verbieten, was man sowieso, der bequemeren Herrschaft zuliebe, schon immer gern verbieten wollte.

Kurz zu Anetta Kahane, die im Figurenbestand des Merkel-Imperiums als Spezialistin für Antisemitismus geführt wird. Was sie in gewisser Weise auch ist, doch anders, als man denkt: aus dem Erfahrungsschatz einer Täterin. Juden einer tödlichen Verfolgungsbehörde als Gegner und Staatsfeinde zu melden, ist noch mehr: aktive Beteiligung an der Verfolgung von Juden. Genau das hat Anetta Kahane getan (zum Beispiel, als sie die Brüder Brasch bei der DDR-Staatssicherheit als „Feinde der DDR“ denunzierte, Klaus Brasch nahm sich wenig später das Leben). Es gehört zu den Schandflecken der sonst segensreichen Geschichte der Juden in Deutschland, dass es jüdische Denunzianten gab, wie die Gestapo-Spitzel Stella Goldschlag und Rolf Isaaksohn, die in Berlin versteckte Juden aufspürten. Oder später in der DDR, wo die Denunziation aus politischen Gründen erfolgte, etwa, wie die durch Anetta Kahane, als Feind des Staates. Ausgerechnet diese Spezialistin wurde von der Regierung Merkel ausgesucht, die Deutschen über Antisemitismus zu belehren. Eine der vielen grotesken Personalien im schrägen Reich der Kanzlerin.

Worum ging es nun in der von rund einem Dutzend Journalisten besuchten „Bundespressekonferenz“? Zunächst wurde das spärliche Publikum darüber belehrt, dass die „Bundespressekonferenz“ ein „regierungsunabhängiger Verein“ sei, also eine der vielen mysteriös finanzierten Stiftungen, Körperschaften, Institute etc., die zur Verschleierung der Manipulation und Infiltration durch die Bundesregierung aus dem Hut gezaubert werden. Wie auch die Amadeu-Antonio-Stiftung zur Bekämpfung von „Rassismus“ und „Rechtsextremismus“, der die Spezialistin Anetta vorsteht. Eine Milliarde Steuergelder will die Bundesregierung in den nächsten Jahren in den „Kampf gegen Rechts“ investieren – da braucht es „regierungsunabhängige Vereine“ für die manipulative Feinarbeit, mit bewährten Kräften, an die man das viele Geld überweisen kann.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikel

https://web.archive.org/web/20210101134844/https://juedischerundschau.de/article.2021-01.wie-anetta-kahane-in-der-ddr-juden-denunzierte.html

 

Discover

Sponsor

spot_imgspot_img

Latest

Weltottertag

Naturschutz Tierpark Görlitz-Zgorzelec macht auf weltweite Bedrohung der Otterbestände aufmerksam Am letzten Mittwoch im Mai ist es wieder so weit: Der Weltottertag rückt eine faszinierende...

Kommentar von Andreas Manousos, investigativer Kolumnist für Ostsachsen TV, zum offenen Brief von David Vandeven

Der offene Brief von David Vandeven ist ein Fanal – ein Aufschrei gegen eine entgrenzte Ideologie, die nicht nur das Recht beugt, sondern das...

Putin kennt seine Gegner gut

Präsident Putin sagte, er kämpfe gegen den Satanismus Eine historische Einordnung Um zu verstehen, was Präsident Putin antreibt, mag es hilfreich sein, ihn nicht wahlweise für...

Bautzen 21.11.2020 13 Uhr Friedensbrücke

https://youtu.be/zwc1gQYTas0

Eine Podiumsdiskussion des Vereins „Bautzner Frieden“

Der Verein „Bautzner Frieden“ hat nach Corona-bedingter Pause erneut zu einer Podiumsdiskussion nach Sachsen in der Nähe von Bautzen eingeladen. Viele Fragen kamen diesmal von...