Oberbürgermeister von Bautzen gedenkt Opfern des Naziregimes

Der 27. Januar ist internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Vor 78 Jahren hatte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Dort waren systematisch etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet worden. Oberbürgermeister Karsten Vogt und Bürgermeister Dr. Robert Böhmer werden gegen 11.00 Uhr am Gedenkstein für die Opfer des Außenlagers des KZ Groß-Rosen an der Neuschen Promenade der Opfer gedenken und ein Gebinde niederlegen. Wer sich daran beteiligen und dem Ansinnen anschließen möchten, sind herzlich eingeladen.
Auf dem Gelände der bereits 1846 gegründeten Waggonbau- und Maschinenfabrik Bautzen
existierte von Oktober 1944 bis April 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Groß-Rosen.
Die Häftlinge mussten in den Werken für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten und zudem Panzersperren und Schützengräben bauen. Mitte April wurde das Lager in Bautzen geräumt und die Häftlinge wurden gezwungen, Richtung Nixdorf (Mikulasovice, Tschechien) zu marschieren.
Zahlreiche Häftlinge überlebten diesen Todesmarsch nicht.
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