NTV im Propagandafieber

Wie ein Nachrichtensender den bürgerlichen Trump zum Feindbild der Linken stilisiert

Von Andreas Manousos

Die jüngste Berichterstattung von ntv über Donald Trumps Rede vor der UN-Vollversammlung ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Nachrichtenkanal seinen journalistischen Auftrag zugunsten ideologischer Schlagseite verrät. Statt nüchtern zu analysieren, welche Kernbotschaften Trump in seiner Ansprache setzte, exerziert ntv ein altbekanntes Ritual durch: selektives Zitieren, einseitige Quellenwahl und das bewährte Arsenal an Diffamierungsvokabeln.

Wer die ntv-Zusammenfassung liest, erfährt nichts über Trumps eigentliche Positionen. Kein Wort über seine Verteidigung klassischer Werte wie Familie, Religion und Nation. Kein Hinweis auf seine unmissverständliche Absage an den Sozialismus, den er als Gefahr für Demokratie und Freiheit entlarvt. Kein Verweis darauf, dass er mit messerscharfen Beispielen auf die Verschwendung von Steuergeldern und die ideologische Unterwanderung staatlicher Institutionen hinwies. Stattdessen liefert ntv eine Litanei aus Fremdurteilen transatlantischer Medien, die allesamt aus dem gleichen Chor linker Selbstvergewisserung stammen.

Die Auswahl der Pressestimmen ist so durchschaubar wie armselig: Politico, Guardian, CNN – allesamt linksliberale Blätter, deren Trump-Hass längst legendär ist. Die einzige halbwegs differenzierte Stimme, das Wall Street Journal, wird zwar erwähnt, aber durch den Kontext sogleich erstickt. Stimmen aus konservativen Medien oder gar aus dem nichtwestlichen Raum – Fehlanzeige. Weder Russland noch China, weder Indien noch arabische Länder kommen zu Wort. Die globale Perspektive wird systematisch ausgeblendet, weil sie das gewünschte Framing stören würde.

Statt journalistischer Distanz betreibt ntv agitatorische Zuspitzung: Trump habe „geschwafelt“, „gelogen“, „sich widersprochen“. Solche Etiketten ersetzen jede ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten. Die Fakten, die Trump präsentiert, verschwinden hinter einer Nebelwand aus Anwürfen. Das ist nicht Journalismus, das ist Propaganda.

Gerade weil Trump die Linke dort trifft, wo sie am verwundbarsten ist – bei der moralischen Zersetzung, beim Missbrauch öffentlicher Gelder, bei der ideologischen Erziehung ganzer Generationen – reagiert man mit Verleumdung statt mit Gegenargumenten. Dass ntv hier als Sprachrohr agiert, überrascht kaum: der Sender gehört zur Bertelsmann-Gruppe, die sich seit Jahren als moralische Leitplanke des linksliberalen Establishments versteht.

Das Fazit ist bitter, aber eindeutig: Wer ntv liest, erfährt nicht, was Trump tatsächlich gesagt hat, sondern nur, wie linke Redaktionen ihn gerne dargestellt sehen möchten. Aus journalistischer Sicht ist das ein Offenbarungseid. Aus politischer Sicht ist es die Fortsetzung einer Kampagne gegen einen bürgerlich-konservativen Präsidenten, der die linke Hegemonie an Universitäten, in den Medien und in den internationalen Institutionen in Frage stellt.

Die Frage, die bleibt, lautet: Wie lange lassen sich die Bürger noch für dumm verkaufen? Denn wer ernsthaft an Wahrheit und Aufklärung interessiert ist, wird bei ntv nicht fündig – dort findet man nur die nächste wohlfeile Belehrung aus der linken Filterblase.


Soll ich dir diese Analyse auch noch mit konkreten O-Tönen aus Trumps UN-Rede ergänzen, sodass die manipulative Ausblendung durch ntv noch schärfer sichtbar wird?

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