Ostsächsische Sturmjäger starten in die Saison

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Endlich ist der Frühling auch in Ostsachsen angekommen. Am Mittwoch zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, sodass die Temperaturen sogar die 20-Grad-Marke knackten. Doch schon am Mittwochabend sorgten die ersten Frühlingsgewitter für ein wenig Abkühlung. Aus Südwesten waren Blitz und Donner zu vernehmen, bis schließlich auch starker Regen einsetzte. Doch was dem einen oder anderen zusammenzucken lässt, ist für sogenannte Sturmjäger purer Nervenkitzel. Diese begingen am Mittwoch ihren Saisonauftakt und rasten den Gewitterzellen hinterher, um sie zu fotografieren. Zwei von ihnen sind auch Enrico Tomschke und Sören Bunk. Die beiden waren in der Nähe von Pulsnitz unterwegs, um das Wetterphänomen zu beobachten.

Mit ihren Kameras positionierten sich die zwei Stormchaser zuerst auf dem Eichberg in Lichtenberg. Gespannt warteten die beiden auf die immer wieder am Horizont zuckenden Blitze. Ständig das Radar im Blick war aber schnell klar, dass dieser erste Ausflug der Saison weniger erfolgreich enden würde.

Und tatsächlich wurde das Gewitter immer schwächer. Lediglich im Süden von Brandenburg und in Richtung Tschechien konnten die zwei Sturmjäger einige Blitze beobachten und mit ihren Kameras festhalten. Immer wieder fielen die Blicke auf die Displays der Smartphones, um die aktuellen Radarbilder zu überprüfen.

Zum Saisonauftakt in diesem Jahr wollten die zwei Sturmjäger die Hoffnung auf gute Bilder vorerst nicht aufgeben. Denn auch wenn vom Fotostandpunkt aus nicht viel zu sehen war – eine kleine Chance auf gute Gewitterbilder bestand noch immer. Die zwei setzten sich kurzerhand ins Auto und fuhren in Richtung Neustadt, wo laut Radar ein Ausläufer vorbeiziehen sollte. Und tatsächlich: zu später Stunde konnten die Stormchaser doch noch ihre Fotos schießen und hautnah ein wahres Naturschauspiel mitverfolgen.

Trotz aller Gefahren – die Sturmjäger freuen sich schon auf die Gewitter in den kommenden Monaten. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Schäden hierbei in Grenzen halten werden.

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